Aktuelle Beiträge
Japan II | Teil 5: Okinawa 沖縄
Okinawa ist sowohl die südlichste, als auch westlichst gelegene Präfektur Japans. Bei klarer Sicht kann man von der westlichsten Insel Yonaguni sogar Taiwan am Horizont erkennen.
Ursprünglich war Okinawa bis 1879 ein unabhängiger Inselstaat, wurde danach allerdings von Japan annektiert und als Präfektur Okinawa in den japanischen Staat eingegliedert.
Heutzutage ist Okinawa vor allem bekannt als Stützpunkt des amerikanischen Militärs – auf der Hauptinsel Okinawa Honto sind rund 70% des gesamten amerikanischen Militärs in Japan untergebracht, obwohl Okinawa weniger als ein Prozent der japanischen Landmasse ausmacht.
Unter anderem aus diesen Gründen ist Okinawa anders als der Rest Japans – und der Grund, weshalb mich diese Inseln so reizen.
Japan II | Teil 2: Kanazawa 金沢
Kanazawa ist eine Stadt an der Westküste Japans. Mit rund 460’000 Einwohnern ist Kanazawa im Vergleich zu den bekanntesten Touristendestinationen wie Tokyo, Kyoto, Osaka oder Fukuoka relativ klein.
Kanazawa wird im Internet häufig als «kleineres, weniger touristisches Kyoto» bezeichnet.
Einige gehen auch so weit zu sagen, Kanazawa sei Kyoto vorzuziehen. Jetzt wollte ich mir endlich ein eigenes Bild dieser Stadt machen: Kanazawa war in meinem ursprünglichen Reiseplan für meine allererste Japanreise enthalten. Aufgrund von Zeitgründen musste ich sie dann leider streichen. Umso mehr freute ich mich, jetzt endlich in dieser interessanten Stadt zu sein.
Japan II | Teil 1: Tokyo 東京
Während einer Vorlesung zu Prozess- & Operationsmanagement packte mich die Reiselust. Das Fach war höllisch langweilig. So passierte es, dass ich während einer Vorlesung wieder einmal abschweifte und auf Skyscanner Flugtickets nach Japan gesucht hatte. Mit dem Studium kann ich ja leider nur noch im Winter oder im Sommer reisen. Japan im Sommer will und wollte ich mir nicht antun – hohe Temperaturen, Regen, und zu dem Zeitpunkt waren die Olympischen Spiele noch nicht abgesagt. Im Winter kann ich die Touristenmengen entgehen, war meine Überlegung. Und so kaufte ich im Affekt mein Flugticket.
Japan ’19 | Teil 4: Matsushima 松島
Die letzten zwei Tage in Japan nahmen wir gemütlich, die letzten zwei Wochen waren schon sehr dicht mit den ganzen Sehenswürdigkeiten, die wir besichtigten. Für die restliche Zeit hatten wir ein Hotel in Tokyo gebucht, wollten aber von dort aus Tagesausflüge in benachbarte Städte unternehmen. Ursprünglich waren die Städtchen Hakone und Nikko geplant – da in Hakone grosse Teile aufgrund eines drohenden Vulkanausbruchs gesperrt waren, und meines Wissens immer noch sind, fiel das schonmal ins Wasser. Und Nikko war schliesslich zu weit entfernt, so dass wir uns auf Sendai, beziehungsweise Matsushima einigten.
Japan ’19 | Teil 3: Kansai 関西
Mit dem Shinkansen waren wir innerhalb von zwei Stunden mitten in Kyoto. DerBahnhof sieht ziemlich futuristisch aus, was einen krassen Gegensatz zum Rest von Kyoto darstellt. Ein Tipp: Der Bahnhof … Japan ’19 | Teil 3: Kansai 関西 weiterlesen
Japan ’19 | Teil 1: Tokyo 東京
Am 20. Mai war es endlich soweit: Nach 6 Monaten Zivildienst ging’s ins Flugzeug nach Tokyo-Narita. Zwei Wochen in Japan – die Reise hatte ich letztes Jahr gebucht, um einen Silberstreif am Horizont zu haben während des gesamten Zivildienstes 😉 Und es hat geklappt, die Vorfreude war riesig und jetzt bin ich tatsächlich in Japan. Die ersten 5 Tage verbrachte ich in der Mega-Metropole Tokyo.
Die Sache mit den Kanji
Wenn man an japanische Schriftzeichen denkt, dann fallen den meisten die gleichen Zeichen wie in der chinesischen Sprache ein. So einfach ist’s aber nicht, denn das japanische Schriftsystem besteht aus drei verschiedenen Systemen, die miteinander verwendet werden: Die beiden Silbenschriften Hiragana ひらがな und Katakana カタカナ sowie die eben erwähnten logografischen Kanji 漢字.
Was habe ich gelesen? | Januar 2019
Lesen ist mein grösstes Hobby, und seit Weihnachten hat mich die Leselust wieder extrem stark gepackt. Wenn ich nicht gerade unterwegs bin, lese ich im Moment fast nur noch. Deshalb, und weil ich es sehr spannend finde, in einigen Jahren auf diesen Blog zurückblicken zu können, habe ich mir vorgenommen, jeden Monat einen Beitrag zu schreiben mit allen Büchern, die ich in der Zwischenzeit gelesen habe.
New York, New York | November 2018
New York City ist mit Abstand die grösste Stadt in den USA. Mit rund 8.5 Millionen Einwohnern drängen sich auf einer Fläche von der Grösse des Kanton Aargaus mehr Menschen als in der gesamten Schweiz. Auf Platz 2 und 3 folgen mit ziemlichen Abstand Los Angeles und Chicago – selbst wenn man die Einwohner dieser beiden Städte zusammenrechnet, kommt man noch nicht auf die enorme Bevölkerungszahl von New York City.
Wenn ich mich richtig erinnere, war ich schon seit fünf Jahren nicht mehr in den USA. Aus diesem Grund, und weil ich ein paar freie Tage hatte vor dem Zivildienst, habe ich mich kurzerhand dazu entschlossen, meiner ehemaligen Heimat einen Besuch abzustatten. Zwischendurch unterbreche ich den Reisebericht, um ein paar – aus meiner Sicht – interessante Fakten zu wiederspiegeln.
5 Tage in Norwegen | Oktober 2018
Das erste Mal setzte ich im August 2017 Fuss auf norwegischen Boden. Damals flog ich nach Oslo, um an’s Øyafestival zu gehen. Flüge nach Norwegen sind aber nie wirklich billig, weshalb ich dann gleich eine ganze Woche geblieben bin um die Hauptstadt kennenzulernen. Schon damals gefiel mir Norwegen, abgesehen von den exorbitant hohen Preisen, die teilweise auch über Schweizer Niveau liegen. Ich hatte letztes Jahr nur ein begrenztes Budget und musste entsprechend überall sparen. Nicht dieses Mal, sagte ich mir, und buchte einen Trip nach Bergen an der Westküste des Landes.
Auszeit in London | Juni 2018
London ist eines der meistgewählten Reiseziele für Europäer – normalerweise früher als später besucht man die grösste Stadt in der EU.
Bei mir war das ein wenig anders. Bis zu diesem Juni war ich noch nie in meinem Leben in England. Ich reiste zwar schon durch ganz Schottland und verbrachte einen Monat im Sprachaufenthalt in Irland, aber England hatte mich nie wirklich gereizt. London schien für mich nicht gross etwas zu bieten; Buckingham Palace? Mir ist die Königsfamilie eh egal. Westminster Abbey? Schöne Kirchen gibt’s auch in Italien.
Nichtsdestotrotz buchte ich anfangs Juni einen Flug nach London. Bei der Arbeit war es zu der Zeit ein wenig stressig, weshalb ich mir einen Kurzurlaub gönnen wollte, sobald ich die ganzen Vorbereitungen erledigt hatte.
London war dabei ein mehr oder weniger zufällig ausgewähltes Reiseziel. Eine Empfehlung aus dem Freundeskreis und die günstigen Flugpreise waren ausschlaggebend.
Auf Konzerttour | April 2018
Seit Silvester 2014, als ich das erste Mal das Lied «Brooklyn Baby» gehört habe, bin ich ein Fan von Lana Del Rey. Das leichte Soft-Rock Lied mit Dreampop Elementen lief den ganzen Tag bei mir rauf und runter, nachdem ich auf Twitter zufällig darüber gestolpert bin. Zu der Zeit habe ich mir nicht viel dabei gedacht, einzelne Lieder von verschiedensten Künstlern mochte ich ja schliesslich schon immer. Ausserdem kannte ich Lana Del Rey bereits, mochte ein, zwei Lieder, den Rest aber nicht so. Radikal geändert hat sich das, als ich schliesslich ihr zweites Studioalbum «Ultraviolence» hörte. Damit begann der Wahn 😉
Kulminiert hat sich das in mehreren Reisen innerhalb Europas, von Montreux über Locarno bis hin zu Paris, Oslo und Budapest. Ziel dieser Reisen: Erste Reihe an allen Konzerten. Und in den Tagen zwischen den Shows macht man Städtetrips – bisher meine liebste Form, zu reisen.
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit meiner Obsession mit Lana Del Rey, genauer gesagt, mit meiner kleinen Europareise im Frühling 2018, als die «LA To The Moon» Tour nach Europa kam.